Mikroplastik im Kaugummi: Das unterschätzte Problem

Kaugummi kauen gehört für viele zum Alltag – nach dem Essen, beim Autofahren, in Meetings. Was dabei selten hinterfragt wird: Woraus besteht die Kaumasse eigentlich?

Was steckt wirklich in klassischem Kaugummi?

Die meisten handelsüblichen Kaugummis enthalten keine natürliche Gummibasis mehr, sondern eine synthetische Kaumasse auf Basis von Kunststoffen wie Polyethylen oder Polyisobutylen – chemisch verwandt mit dem Material, aus dem auch Plastiktüten oder Farbeimer hergestellt werden. Auf der Zutatenliste taucht das meist unter dem Sammelbegriff „Kaugummigrundlage“ auf, ohne dass die genaue Zusammensetzung ersichtlich wird.

Warum das ein Problem ist

Anders als Lebensmittel wird Kaugummi nicht verdaut, sondern ausgespuckt oder verschluckt. Landet er im Abfall statt im Müll, zerfällt die Kunststoffbasis nur sehr langsam und trägt so zur Mikroplastik-Belastung bei. Auch beim Kauen selbst können sich kleinste Partikel lösen – ein Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion um Mikroplastik lange kaum Beachtung fand.

Die Alternative: Mastix-Harz

Mastix ist das Harz des Mastixbaums (Pistacia lentiscus) und gilt als eine der ältesten Kaumassen der Menschheitsgeschichte – lange bevor es synthetische Kaugummis gab. resin. besteht zu 100 % aus diesem Harz: ohne Kunststoffbasis, ohne Zucker, ohne künstliche Aromen. Es ist ein Lebensmittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel.

Was das für dich bedeutet

Wer bewusster konsumieren möchte, muss nicht auf das Kauen verzichten – nur auf die Kunststoffbasis. resin. wird in einem plastikfreien Glas mit Holzdeckel geliefert und ist biologisch abbaubar.

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